- St. Dionysius, Gleuel    - St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach    - St. Brictius, Stotzheim

 

Seelsorgebereich Hürth - Am Maigler See

Der Seelsorgebereich liegt am westlichen Rand von Köln und umfasst die Hürther Stadteile Gleuel,  Alstädten-Burbach, Stotzheim und Sielsdorf. Die Stadtnähe und das angrenzende Naherholungsgebiet um die Ville-Seen-Platte macht uns zu einem beliebten Zuzugsgebiet für junge Familien. Durch ein umfangreiches Angebot von seelsorgerischen Aktivitäten versuchen wir die Interessen aller Altersgruppen abzudecken. 

Der Seelsorgebereich besteht aus den katholischen Kirchengemeinden

- St. Dionysius, Gleuel (kl)

- St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach (kl)

- St. Brictius, Stotzheim (kl)

Der Seelsorgebereich wurde Anfang 2010 als Pfarreiengemeinschaft gegründet. Er umfasst 6.765 Gläubige (St. Dionysius 3.846, St. Maria am Brunnen 1.944, St. Brictius 975). Jede Gemeinde hat weiterhin einen eigenen Kirchenvorstand, dessen Arbeit im übergeordneten Kirchengemeindeverband koordiniert wird. Es besteht ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat mit drei Ortsausschüssen. Leitender Pfarrer ist Dechant Michael Tillmann.

 

 

St. Dionysius, Gleuel

 

 

 

St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach

Grundlage für den Bau der Kirche war die Errichtung der Kirchengemeinde St. Maria am Brunnen zu Alstädten-Burbach durch Kardinal Frings am 1. Juli 1959. Im Vorfeld hatten Bürger von Alstädten und Burbach bereits 1954 einen Kirchenbauverein gegründet und durch Sammlung von Geldern den Grundstock für die Finanzierung der Kirche gelegt.

 

Die Kirche St. Maria am Brunnen greift auf die Tradition des benachbarten ehemaligen Zisterzienserklosters Marienbrunn zurück (heute „Kloster Burbach“ genant). Dieses Kloster wurde 1233 gegründet und durch die Säkularisation 1802 aufgehoben und danach weitgehend abgerissen. Lediglich das ehemalige Äbtissinnenhaus blieb erhalten. Sakrale Kunstwerke aus dem Kloster befinden sich jedoch heute in den Kirchen St. Katharina, Alt-Hürth, St. Dionysius, Hürth-Gleuel und St. Wendelinus, Hürth-Berrenrath und im Schnüttgen-Museum, Köln.

 

 

Im  Jahre 1959  wurde der Grundstein gelegt, ein mit Eichenlaub verzierter Stein vom Kölner Dom.

Am 25. September 1960 wurde die Kirche durch Dechant Krings geweiht.

 

   

Der Architekt Hans Pörkert aus Kerpen-Horrem hat die Kirche wie ein Zelt geplant (das neue Bundeszelt). Die Stützen stellen die Zeltstangen und die Fenster- und Mauerwerksfüllungen die Zeltplanen dar. Die Kirche hat etwa 200 Sitzplätz

 

Beim Eintritt in die Kirche fällt der mächtige Altar auf.  Hier hat der Künstler entsprechend dem Gabengebet das Brot dargestellt – als Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit - durch ein großes Ährenbündel und einen großen Mühlstein aus dem ehemaligen Kloster Marienbrunn.

Das Kreuz ist das Zeichen der Christen für den Tod aber auch für das Leben. Das 9 Zentner schwere Kreuz von Egino Weinert stellt uns dies eindrücklich vor Augen. Jesus ist hier als Sieger dargestellt, der sich vom Kreuzesholz löst und mit seinen Armen die ganze Welt umfasst.

Rechts und links sind Szenen aus dem Alten Testament zu sehen. Zwei Träger (rechts) mit einer übergroßen Weinrebe sind Symbol für das Land, in dem Milch und Honig fließt. Moses (links) lässt auf Geheiß Gottes mit seinem Stab Wasser aus einem Felsen sprudeln. Über Jesu Haupt erscheint die Hand des Vaters mit dem Siegerkranz und zu Jesu Füßen nimmt der Paradiesbaum wie ein Kelch das Opfer Christi auf.

 

Der Ambo ist der Mittelpunkt des Wortgottesdienstes.

 

Egino Weinert stellt hier Szenen der Heilsgeschichte dar. Rechts salbt Maria von Bethanien mit ihren Haaren Jesu Füße, links ist die Heilung der an Blutungen leidenden Frau dargestellt. Auf der  Rückseite wäscht Jesus Petrus die Füße und auf der Vorderseite sehen wir Jesu Mahl nach der Auferstehung mit den Emmausjüngern.

 

Das Sakramentshaus (Tabernakel) wurde vom  Architekten  Hans Pörkert  entworfen. Es  besteht  aus  drei  Mühlsteinen  aus  der alten Klostermühle.  Im Zentrum der strah-lenförmig ausgehenden Mehlrinnen  befindet sich der eigentliche Tabernakel, der mit einem Emaillerelief von Egino Weinert geschmückt ist. Die Apostel stehen dort beim letzten  Abendmahl  fassungslos  vor   dem großen Wunder.

 

Das von Olaf Höhnen entworfene Taufbecken ist  mit  einem  Bronzedeckel verschlossen, an dessen  Spitze  der  Heilige  Geist  in  Gestalt  einer Taube thront.Die  drei  Bögen  auf  dem  Deckel  weisen auf die  göttlichen  Tugenden  ( Glaube,  Hoffnung und Liebe) hin.

 

 

Für die Marienstatue  diente dem Bildhauer Olaf  Höhnen ein Siegel der  Zisterzienser-klöster als Vorbild.

 

 

Die von P. Weigmann entworfenen  Fenster zeigen Szenen  um die Gottesmutter aus dem„Glorreichen“ und  dem „Freudenreichen“ Rosenkranz.

 

 

 

 

 

Die Orgel  wurde  von der Kölner Firma Seifert gebaut. Der Spieltisch hierzu steht auf der Empore.

 

     

 

 

 

St. Brictius, Stotzheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Brictius                                                          St. Dionysius                                                         St. Maria am Brunnen

Berrenrather Str. 188                                            Bachemer Str. 24                                                    Jabachstr. 5 

50354 Hürth-Stotzheim                                        50354 Hürth-Gleuel                                                50354 Hürth-Alstädten/Burbach

Tel: 02233 / 3 40 84                                               Tel. 02233 / 93 32 06                                               Tel. 02233 / 70 03 48

 

Seit 1993 sind die 3 Pfarrgemeinden - St. Brictius, St. Dionysius und  St. Maria am Brunnen - in einem Seelsorgebereich zusammengeschlossen.

 

Um die Kooperation weiterzuentwickeln wurde im Jahre 2003 ein Pfarrverband errichtet. Hauptaufgabe des Pfarrverbandes ist die Koordination der gesamten Pastoral in den Gemeinden. Dazu treffen sich die Seelsorger sowie die Vertreter der Gremien der 3 Gemeinden (je 2 Pfarrgemeinderäte, je 1 Kirchenvorstandsmitglied) wenigstens einmal im Quartal in der Pfarrverbandskonferenz.

 

Die Kirchenvorstände der 3 Gemeinden sind im Kirchengemeindeverband zusammengeschlossen. Hier werden die gemeinsamen finanziellen und personellen Fragen geklärt. Koordinierendes Organ ist die Kirchengemeindeverbandskonferenz (je 2 Delegierte der Kirchenvorstände und 1 Delegierter der Pfarrgemeinderäte sowie die Pfarrer).

 

Pfarrverband und Kirchengemeindeverband bilden den Seelsorgebereich Hürth-Am Maigler See.

Moderator und Leiter des Seelsorgebereichs ist Pfarrer Dr. Stephan Kremer.

 

Der Seelsorgebereich umfasst ca. 7.300 Gläubige (St. Brictius ca. 1.100, St. Dionysius ca. 4.200, St. Maria am Brunnen ca. 2.000).