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Seelsorgebereich Hürth - Am Maigler See
St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach
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Grundlage für den Bau der Kirche war die Errichtung
der Kirchengemeinde St. Maria am Brunnen zu Alstädten-Burbach durch Kardinal
Frings am 1. Juli 1959. Im Vorfeld hatten Bürger von Alstädten und Burbach
bereits 1954 einen Kirchenbauverein gegründet und durch Sammlung von Geldern
den Grundstock für die Finanzierung der Kirche gelegt.
Die Kirche St. Maria am Brunnen greift auf die
Tradition des benachbarten ehemaligen Zisterzienserklosters Marienbrunn
zurück (heute „Kloster Burbach“ genant). Dieses Kloster wurde 1233 gegründet
und durch die Säkularisation 1802 aufgehoben und danach weitgehend
abgerissen. Lediglich das ehemalige Äbtissinnenhaus blieb erhalten. Sakrale
Kunstwerke aus dem Kloster befinden sich jedoch heute in den Kirchen St.
Katharina, Alt-Hürth, St. Dionysius, Hürth-Gleuel und St. Wendelinus,
Hürth-Berrenrath und im Schnüttgen-Museum, Köln.
Im Jahre
1959 wurde der Grundstein
gelegt, ein mit Eichenlaub verzierter Stein vom Kölner Dom.
Am 25.
September 1960 wurde die Kirche durch Dechant Krings geweiht.
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Der Architekt Hans Pörkert aus Kerpen-Horrem hat die Kirche wie ein Zelt geplant (das neue Bundeszelt). Die Stützen stellen die Zeltstangen und die Fenster- und Mauerwerksfüllungen die Zeltplanen dar. Die Kirche hat etwa 200 Sitzplätz
Beim Eintritt in die Kirche fällt der mächtige Altar auf. Hier hat der Künstler entsprechend dem Gabengebet das Brot dargestellt – als Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit - durch ein großes Ährenbündel und einen großen Mühlstein aus dem ehemaligen Kloster Marienbrunn. |
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Rechts und links sind Szenen aus dem Alten Testament zu sehen. Zwei Träger (rechts) mit einer übergroßen Weinrebe sind Symbol für das Land, in dem Milch und Honig fließt. Moses (links) lässt auf Geheiß Gottes mit seinem Stab Wasser aus einem Felsen sprudeln. Über Jesu Haupt erscheint die Hand des Vaters mit dem Siegerkranz und zu Jesu Füßen nimmt der Paradiesbaum wie ein Kelch das Opfer Christi auf. |
Egino Weinert stellt hier Szenen der Heilsgeschichte dar. Rechts salbt Maria von Bethanien mit ihren Haaren Jesu
Füße, links ist die Heilung der an Blutungen leidenden Frau dargestellt. Auf
der Rückseite wäscht Jesus Petrus die
Füße und auf der Vorderseite sehen wir Jesu Mahl nach der Auferstehung mit
den Emmausjüngern.
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Das Sakramentshaus (Tabernakel) wurde vom Architekten Hans Pörkert entworfen. Es besteht aus drei Mühlsteinen aus der alten Klostermühle. Im Zentrum der strah-lenförmig ausgehenden Mehlrinnen befindet sich der eigentliche Tabernakel, der mit einem Emaillerelief von Egino Weinert geschmückt ist. Die Apostel stehen dort beim letzten Abendmahl fassungslos vor dem großen Wunder. |
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Das von Olaf Höhnen entworfene Taufbecken ist mit
einem Bronzedeckel
verschlossen, an
dessen Spitze
der Heilige Geist
in Gestalt einer Taube thront.Die drei
Bögen auf dem
Deckel weisen auf
die
göttlichen Tugenden ( Glaube,
Hoffnung und Liebe) hin.
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Für die Marienstatue diente dem Bildhauer Olaf Höhnen ein Siegel der Zisterzienser-klöster als Vorbild.
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Die von P. Weigmann entworfenen Fenster zeigen Szenen um die Gottesmutter aus dem„Glorreichen“
und dem „Freudenreichen“ Rosenkranz. |
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Die Orgel
wurde von der Kölner Firma
Seifert gebaut. Der Spieltisch hierzu steht auf der Empore.
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St. Brictius St.
Dionysius St.
Maria am Brunnen Berrenrather Str. 188 Bachemer Str. 24 Jabachstr.
5 50354 Hürth-Stotzheim 50354 Hürth-Gleuel 50354
Hürth-Alstädten/Burbach Tel: 02233 / 3 40 84 Tel. 02233 / 93 32
06 Tel.
02233 / 70 03 48
Seit 1993 sind die 3 Pfarrgemeinden - St. Brictius, St.
Dionysius und St. Maria am Brunnen -
in einem
Seelsorgebereich
zusammengeschlossen.
Um die Kooperation weiterzuentwickeln wurde im Jahre 2003
ein
Pfarrverband errichtet. Hauptaufgabe des Pfarrverbandes ist die
Koordination der gesamten Pastoral in den Gemeinden. Dazu treffen sich die
Seelsorger sowie die Vertreter der Gremien der 3 Gemeinden (je 2
Pfarrgemeinderäte, je 1 Kirchenvorstandsmitglied) wenigstens einmal im
Quartal in der Pfarrverbandskonferenz.
Die Kirchenvorstände der 3 Gemeinden sind im
Kirchengemeindeverband
zusammengeschlossen. Hier werden die gemeinsamen
finanziellen und personellen Fragen geklärt. Koordinierendes Organ ist die
Kirchengemeindeverbandskonferenz (je 2 Delegierte der Kirchenvorstände und 1
Delegierter der Pfarrgemeinderäte sowie die Pfarrer).
Pfarrverband und Kirchengemeindeverband bilden den
Seelsorgebereich
Hürth-Am
Maigler See.
Moderator
und Leiter des Seelsorgebereichs ist Pfarrer Dr. Stephan Kremer. Der Seelsorgebereich umfasst
ca. 7.300 Gläubige (St. Brictius ca. 1.100, St. Dionysius ca. 4.200, St.
Maria am Brunnen ca. 2.000).
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