Vatertag im Klosterburbach

 

21.05.2009Bei sonnigem Wetter fand von 11 bis 18 Uhr der Vatertag im Kloster Burbach großen Anklang. Zum 4. Mal trafen sich der Behindertenverein mit Freunden zum feiern zusammen. Bei guter Laune wurden – wie immer – die Leckereien vom Chefkoch Fischer zubereitet. Der Tambourchor  sorgte für die musikalische Unterhaltung.

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Irischer Herzschlag

Astrid Behrendt und Seisiun verzauberten  das Publikum mit Wort, Bild und Ton.

Hürth (08.05.2009) Der Jazz-Keller war an der Grenze seines Fassungsvermögens, so viele Irlandbegeisterte wollten sich von Astrid Behrendt und Seisiun auf eine Reise auf die grüne Insel mitnehmen lassen. Denn Irland bedeutet nicht nur glückliche Kühe, grüne Weiden und steppende Iren. Es hat viel mehr zu bieten – was Astrid Behrendt höchst unterhaltsam bewiesen hat. Die Autorin und Fotografin reiste bereits fünf Mal durch Irland und berichtete informativ und humorvoll von ihren Begegnungen mit verlassenen Häusern, gänsehautfördernden Ruinen, unvergesslichen Unterkünften, irischen Fahrkünsten und vielem mehr.

Nach der Pause folgte die Gruppe Seisiun. Der Name der Band „Seisiún“ stammt aus dem Gälischen und bedeutet „Session“, ein lockeres Treffen von Musikern.

Martin Hoffmann, Volker Abrahamczik und Gerhard Kalter vermittelten diese besondere Atmosphäre von spontaner Kreativität.

Das Publikum war begeistert und forderte Zugabe auf Zugabe, so dass der Abend viel länger wurde als zunächst geplant.

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Musikalische Achterbahnfahrt
"A tickle in the heart" präsentierte "Ay Bessarabia"
Hürth (18.3.09) Es ist schon etwas ganz besonderes, das Klezmertrio " A tickle in the heart". Bernd Spehl an der Klarinette (Hirtenflöte) sowie Andreas Schmitges an der Mandoline und Gitarre und Thomas Fritze am Kontrabaß (Gitarre, Percussion) gehören zum besten und virtuosesten, was das Genre zu bieten hat. 

Bei ihrem Auftritt im Jazzkeller des Jazzclubs Hürth nahmen sie ihre Zuhörer mit auf eine rasante musikalische Achterbahnfahrt .Über rasende Abhänge verlor sich ihre Musik über ähnliche Taktfolgen im Geschwindigkeitsrausch, bevor sie sich ächzend heiser wieder bergauf schleppte, um endlich am Gipfel einen wahren Freudentanz aufzuführen. Bereits mit seinem ersten Stück zeigte das Trio mit welcher Begeisterung und Spielfreude es den Abend gestalten wollte. .

Mit Perfektion und Präzision schafften sie es, verschiedene Melodien und Rhythmen zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Die humorvoll vorgetragen Überleitungen sowie die lebendige Einführung in die jiddische Sprache und Kultur komplettierten den Genuss. Bessarabien ist ein Eldorado der Klezmermusik, ein Land der Sehnsucht, eine Heimat ihrer stärksten Melodien. Auf den Spuren der Tanz- und Musiktraditionen des Landstrichs zwischen Rumänien und der Ukraine führte die musikalische Reise. Lieder des Sängers und Komponisten Yefim Chorny bildeten das Herzstück des vielfältigen Programms. Die Klänge der Hirtenflöte begleitet von der Mandoline tauchten den Jazzkeller in eine Atmosphäre von Melancholie, Sehnsucht und unendlicher Weite. Und bescherten dem hingerissenen Publikum ein Wechselbad der Gefühle von überschäumender Freude bis hin zu leiser Nachdenklichkeit.

Alle Musikfreunde, die dieses musikalische Ereignis der Extraklasse verpasst haben, bekommen eine neue Chance. Sie können das Trio bei der diesjährigen Hürther Jazznacht am 07. Nov. 2009 erleben "Wir sind stolz, dass es unserem musikalischen Leiter, Herrn Peter Schmitt-Sausen gelungen ist, dieses tolle Trio nochmals zu verpflichten ," freut sich Günter Reiners ,der Vorsitzende des Jazzclubs Hürth.
 
 
Gelungene Kombination von Gedichten und Boogie Woogie

Autorin Evelyne Dächer präsentierte Lyrik im Jazzkeller
Hürth (6.3.09) - Hürth - Mit einer außergewöhnlichen Kombination von Musik und Lyrik experimentierten jetzt die Lesefreunde, der Förderverein der Hürther Stadtbücherei, mit dem Jazz-Club: Sie vereinten den Vortrag von entspannenden Gedichten und Geschichten mit aufregendem Boogie Woogie am Piano unter dem Titel "Ein Abend voller Harmonie in Musik und Poesie". Und ihr Mut wurde belohnt, denn das Experiment gelang.

Selbstgeschriebene Verse trug im Gleueler Jazzkeller die Autorin Eveline Dächer vor, in denen sie sich mit allgegenwärtigen Themen wie Liebe, Geborgenheit und Einsamkeit auseinandersetzt. Gleich mit dem ersten Stück zog sie das Publikum in ihren Bann. Erfolgreich regte sie damit ihre Zuhörer im gut gefüllten Jazzkeller zum Nachdenken an.

Unterstützt wurden die Stimmungen und Emotionen, die sie mit ihren Texten transportierte, von Fotografien, die sie selbst in Hürth und der Umgebung aufgenommen hatte und begleitend zu ihren Vorträgen zeigte.

Zur Auflockerung und gleichsam als musikalisches Kontrastprogramm zwischen den Texten spielte der Pianist Stefan Ulbricht aus Bonn nicht, wie man es vielleicht üblicherweise erwartet hätte, getragene Klassik, sondern schwungvollen Boogie Woogie. Auch ließ sich das Publikum sofort mitreißen und erlebte so ein stimmungsvolles Wechselbad der Gefühle. Einen passenden Schlusspunkt setzte Ulbricht am Ende, als er zusammen mit seinem Mentor Leopold von Knobelsdorf vierhändig über die Tasten seines Pianos zu fliegen schien.

Sehr zufrieden zeigte sich nach der gelungenen Veranstaltung auch Günter Reiners als Vorsitzender des Jazz-Clubs, der zusammen mit den Lesefreunden bereits zum zweiten Mal einen solchen Abend organisiert hatte: "Das Konzept hat sich bewährt und gezeigt, dass sich die beiden Kunstrichtungen Text und Musik gut miteinander verbinden lassen." Daher findet am Freitag, 8. Mai, um 20 Uhr die dritte Lesung im Jazzkeller statt. Die Autorin Astrid Behrendt wird mit Auszügen aus ihrem Buch "Please Keep Gate Closed" auf die Suche gehen nach dem irischen Herzschlag. Begleitet wird sie von der Band Seisiún mit Irish Folk.
 
Ein Abend voller Gefühle

Anna Mantus und Freunde begeisterten im Jazzclub Hürth
Hürth (13.2.09) - Eine Band auf einer kleinen, publikumsnahen Bühne, im Gesicht der Sängerin schimmert rotes Scheinwerferlicht, ihre wunderbar warme Stimme füllt den kleinen, gemütlichen Jazzkeller: Stimmungsvoller hätte der Freitagabend im Hürther Jazzclub wohl kaum sein können. Gemeinsam mit dem Pianisten Hans-Günther Adam und Schlagzeuger Rolf Drese bescherte die Sängerin Anna Mantus dem Publikum ein mitreißendes Konzert. Mit "In dieser Stadt" von der großen Hildegard Knef gelang den Musikern der Einstieg. Voller Gefühl sang Mantus das Lied - gleich einer Ode an die verstorbene Künstlerin. "Es ist wie mein eigenes Lied", erklärt Anna Mantus. "Die Lieder der Knef spiegeln eigentlich alle meine Emotionen." Entsprechend war auch die Auswahl an bekannten Musikstücken, die Mantus an diesem Abend dem Hürther Publikum präsentierte. "Alle Lieder haben für mich eine Bedeutung." Und das war tatsächlich bei jedem Titel herauszuhören: sei es bei "Für mich soll's rote Rosen regnen", ebenfalls von Hildegard Knef, bei Abbey Lincolns schmeichelndem Jazzsong "Throw it away"
 oder bei Frank Sinatras "Lady is a tramp". Ein besonderes Highlight waren die Titel, die Anna Mantus mit ihrer Querflöte spielte. Sie hauchte dem Intrument Seele ein und spielte - passend einen Tag vor dem Valentinstag - "Beautiful love" von Victor Young.

Anna Mantus ist dank ihrer zahlreichen Auftritte, unter anderem bei der Hürther Jazznacht, bekannt und musikalisch begehrt in der Region. Die Sängerin und Flötistin ist außerdem Musiklehrerin an der Kendenicher Hauptschule. Mit Swing, Mainstream und Latin-Chansons hat sie sich einen Namen in der Singszene gemacht. Leidenschaft und musikalische Begabung machen ihre Darbietungen aus. Das Publikum am Freitag im Hürther Jazzclub war begeistert und belohnte ihre Können mit starkem Beifall.

 


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